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Katalon – Formularvarianten

Formularvarianten wählen und ordnen die vorhandenen Schemafelder eines Datensatztyps für unterschiedliche Erfassungssituationen aus – etwa eine schlanke Schnellerfassung neben der vollständigen Maske. Die Verwaltung erfolgt in der Admin-UI unter Konfiguration → Formularvarianten.

Nur Benutzer mit der Rolle admin oder superuser sehen diesen Menüpunkt und können Varianten anlegen, ändern oder löschen.

Eine Formularvariante legt keine neuen Felder an und erzeugt keinen zweiten Metadatenspeicher: Sie wählt nur aus den in Konfiguration → Schemata bereits definierten Feldern eine Teilmenge aus und legt deren Reihenfolge fest. Ein Datensatz speichert seine Werte immer in derselben metadata-Struktur, unabhängig davon, mit welcher Variante er erfasst wurde.


  1. Admin-UI öffnen, im linken Menü unter Konfiguration den Punkt Formularvarianten wählen.
  2. Oben den Datensatztyp wählen (Objekte, Entitäten, Orte, Occurrences, Vorgänge, Sammlungen).
  3. Falls für diesen Typ Subtypen konfiguriert sind, erscheint zusätzlich eine Subtyp-Auswahl. Alle / Global zeigt Varianten, die unabhängig vom Subtyp gelten; eine konkrete Auswahl zeigt zusätzlich subtyp-spezifische Felder.
  4. Neue Variante klicken.
  5. Namen (interner Bezeichner, z. B. schnellerfassung) und deutsches Label eingeben.
  6. Felder aus der Liste ankreuzen. Mit den Pfeiltasten neben jedem Feld lässt sich die Reihenfolge innerhalb der Variante anpassen.
  7. Optional Globaler Default für diesen Typ/Subtyp setzen (siehe unten).
  8. Speichern.

Formularvarianten-Editor zur Auswahl und Anordnung von Feldern für Schnellerfassungen

Pflichtfelder (auch Pflichtfelder innerhalb einer Gruppe) sind in der Feldliste bereits angehakt und lassen sich nicht abwählen – eine Variante darf kein Feld verstecken, das beim Speichern zwingend benötigt wird. Das Backend prüft diese Regel unabhängig von der UI beim Anlegen und Bearbeiten einer Variante.


Beim Öffnen eines Erfassungsformulars entscheidet folgende Priorität, welche Variante aktiv ist:

  1. Eine zuletzt manuell gewählte Variante, die für Typ und Subtyp im Browser gemerkt wurde (pro Gerät/Browser, nicht kontoübergreifend).
  2. Der für die eigene Rolle konfigurierte Rollen-Default (siehe unten).
  3. Der globale Default für diesen Typ/Subtyp, falls eine Variante als solcher markiert ist.
  4. Ohne Treffer: das vollständige Schema, also alle Felder – identisch zum Verhalten ohne Formularvarianten.

Wählt die Sachbearbeiterin oben im Formular manuell den Tab Vollständig, bleibt diese Wahl gemerkt und wird beim nächsten Öffnen nicht automatisch wieder von einem Rollen- oder Global-Default überschrieben.

In der Variantenliste lässt sich pro Variante ankreuzen, für welche Rollen (Administrator, Redakteur, Katalogisierer, Betrachter) sie als Standardvariante gelten soll. Pro Rolle und Typ/Subtyp-Kombination kann jeweils nur eine Variante als Default markiert sein – das erneute Setzen bei einer anderen Variante hebt den vorherigen Rollen-Default automatisch auf.


  • Im normalen Bearbeitungsformular für bestehende und neue Datensätze der sechs Datensatztypen (Objekte, Entitäten, Orte, Occurrences, Vorgänge, Sammlungen).
  • In der Schnellerfassung, die beim Anlegen von Relationen aus einem anderen Formular heraus geöffnet wird (siehe Beziehungen-Karte in Schema-Verwaltung).

Gruppenfelder werden als Ganzes über den Namen der Gruppe in die Variante aufgenommen; einzelne Kindfelder einer Gruppe lassen sich nicht separat aus- oder abwählen.


Eine Formularvariante kann jederzeit gelöscht werden. Datensätze, die mit dieser Variante erfasst wurden, bleiben unverändert – ihre Metadaten sind nicht an die Variante gebunden. War die gelöschte Variante als Rollen- oder Global-Default gesetzt, entfällt dieser Default ersatzlos.